Die Herzinsuffizienz zeigt unter epidemiologischen Aspekten eine zunehmende Inzidenz, während für die koronare Herzerkrankung durch Sekundär- und Primärprävention ein zahlenmäßiger Rückgang festzustellen ist. Nach den vorliegenden Daten ist mit einer Prävalenz von 2% pro Jahr zu rechnen. Das bedeutet 4–5 Mio. Neuerkrankungen jährlich. Die Prognose nach Diagnosestellung ist erheblich limitiert. Nach den Daten der US-amerikanischen Framingham-Studie liegt die mediane Lebenserwartung für Männer bei 3,2 und für Frauen bei 5,4 Jahren nach Diagnosestellung. Für Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz steigt die Mortalitätsrate auf 27% in drei Jahren.